BERICHTE

03.07.2020 – Martin Rippstein

3-Spiele-Turnier Frauenriege, Turnverein und Männerriege Zeiningen vom 3. Juli 2020

 

 

Grosser Spass auf Mini-Spielfeldern

 

Traditionsgemäss traf sich die Zeininger Turnerfamilie zum Start der Sommer-Schulferien zum 3-Spieleturnier auf dem ehemaligen Zeininger Sportplatz auf Bachtalen, einer "Naturarena" mit Grillplatz, welche dem lockeren und geselligen Sportanlass jeweils einen idealen Rahmen bietet. 41 spielbegeisterte TurnerInnen aus der Frauenriege, dem Turnverein und der organisierenden Männerriege folgten der Einladung. Erfreulicherweise durften wir auch ein paar Zuschauer begrüssen.

 

Beim 3-Spiele-Turnier werden Volleyball, Faustball und die etwas weniger bekannte Sportart "Indiaca" auf Mini-Spielfeldern gespielt. Das ursprüngliche Regelwerk wird dabei geringfügig abgeändert. Die kleineren Feldmasse entziehen dem jeweiligen Spiel zwar zwangsläufig etwas die Spieldynamik, dafür ist umso mehr Technik, Gefühl und Filigranität gefragt, was aber wiederum die physikalischen und körperlichen Anlagen der SpielerInnen etwas ausgleicht. Der Spassfaktor bleibt trotzdem oder eben gerade deswegen hoch.

 

Die Teilnehmenden Männer und Frauen wurden auf insgesamt sieben Teams aufgeteilt. Pro Team wurden dann zwei Mannschaften à je drei SpielerInnen gebildet, wobei immer mindestens eine weibliche Akteurin eingesetzt werden musste. Jede Mannschaft absolvierte so jeweils zwei Vollrunden à sechs Spiele. Gewertet wurde die Anzahl der herausgespielten Score-Punkte aus den einzelnen dreieinhalbminütigen Partien. So stand der "Verlierer" also bei einem sehr knappen Spielausgang nicht mit vollständig leeren Händen da. Die Punkte der beiden Team-Mannschaften wurden addiert und in die Gesamtwertung aufgenommen.

 

Der gesellige Teil nach dem Turnier trug ebenfalls dazu bei, die Beziehungen der turnenden Vereine Zeiningens untereinander zu festigen und den Zusammenhalt innerhalb der Turnerfamilie zu fördern. Mitglieder der Pensioniertengruppe der Männerriege trugen mit dem Führen der kleinen Festwirtschaft mit Getränken und Grilladen massgeblich dazu bei.  An dieser Stelle herzlichen Dank an alle Teilnehmer und insbesondere an die Organisatoren der Männerriege.

 


06.03.2020 – Martin Rippstein

 

82. Generalversammlung der Männerriege Zeiningen: Die Männerriege Zeiningen verfügt über eine robuste Konstitution


Präsident Peter Jeck durfte im Saal des Restaurant Taube in Zeiningen insgesamt 33 Vereinsmitglieder, Gönner und Gäste zur 82. Generalversammlung der Männerriege Zeiningen begrüssen. Mit einem Blick zurück ins vergangene Vereinsjahr wurde wie üblich Bilanz gezogen. Dabei schloss auf der Habenseite sowohl die finanzielle als auch die sportliche und gesellige Buchhaltung wieder sehr positiv ab. So hat die Männerriege nicht nur mit viel Engagement an verschiedenen Anlässen einen finanziellen Zustupf erwirtschaftet. Auch der Turnstundenbesuch und die Anzahl Neueintritte entwickeln sich positiv. So konnten drei neue Mitglieder begrüsst und aufgenommen werden. Ausserdem haben zwei bisherige Turner des Turnvereins die GV besucht, welche bereits als Mitgliedsanwärter für 2021 vorgemerkt werden dürfen. Dies sind durchaus Indizien, dass das turnerische und gesellige Angebot sehr vielfältig ist und grossen Anklang findet. Der Verein lebt, ist sehr aktiv und ist sicher auf einem guten Weg. Getrübt wurde das vergangene Vereinsjahr aber vom Hinschied von drei Vereinskameraden.
Trotz allem darf aber auch ein zuversichtlicher Blick in die Zukunft gerichtet werden. Mit grossem Applaus wurde Dieter Hofer als neuer Turnstundenleiter bestätigt. Sein abtretender Vorgänger Bernhard Brogli wurde für sein Engagement und die tolle Trainingsgestaltung gewürdigt. Lukas Bürgi wird uns künftig als Kampfrichter zur Verfügung stehen. Ausserdem bleibt die aktuelle Vorstands-Crew dem Verein für ein weiteres Vereinsjahr erhalten.
Als Résumé kann also konstatiert werden, dass die Männerriege Zeiningen über eine robuste finanzielle und physische Konstitution verfügt.


11.01.2020 – Martin Rippstein

 

Winterausmarsch Männerriege Zeiningen vom 12. Januar 2020 - Buntes Programm in der grauen Jahreszeit

 

Langeweile kommt in der Männerriege Zeiningen nie auf. Schon kurz nach den besinnlichen Weihnachtstagen und dem Jahreswechsel wird das neue Vereinsjahr jeweils mit dem Winterausmarsch eingeläutet.

 

Die hohe Teilnehmerzahl von 21 Männerrieglern und 5 Gästen aus dem Turnverein unterstreicht den breiten Zuspruch dieses sehr geselligen Anlasses. Nicht zuletzt ist aber das jeweils sehr abwechslungsreiche Programm ein wichtiger Faktor, dass der Winterausmarsch auf der Beliebtheitsskale der Männerriegler ganz weit oben angesiedelt ist. Auch in diesem Jahr musste für das grosse Lob an die Organisatoren in die Wortkiste der Superlative gegriffen werden.

 

Um 10.30 Uhr gings für die Wandertruppe ab dem Mitteldorf  Zeiningen in Richtung „Chleine Sunnerbärg“ los. Bei der 5.-Weg-Hütte warteten Meini und Ruedi mit ihrer „Feldküche“ und der gemütlich hergerichteteten Grillstelle auf uns. Sie verwöhnten uns mit einer feinen Mehlsuppe aus dem Gamellen-Deckel und Chlöpfer vom Grill. Bier und Weisswein rundeten das vorzügliche „Wald-Dinner“ ab.

 

Via Röti und Schiffacher erreichten wir bald die Zähringer-Stadt Rheinfelden, wo uns eine spannende, sehr informative Führung erwartete. Stadtführer Robi Conrad, ursprünglich ein Stadt-Basler, führte uns sehr gekonnt und Zielpublikum oriertiert durch die verwinkelten Gassen Rheinfeldens. Dabei vermied er es wohlweislich, uns mit einer geschichtlichen Zahlenorgie einzudecken. Vielmehr machte er uns auf architektonische Besonderheiten aufmerksam, die dem tunnelblickenden Einkaufsbummler sonst verborgen bleiben. Seine absolute Stärke lag aber darin, Wortherkünfte von heute noch verwendeten Ausdrücken wie z.B. „alte Schachtel“ oder „aus dem Nähkästchen plaudern“ zu erklären, wobei der studierte Linguistiker zu veritabler Höchstform auflief. In die Welt der Etymologie einzutauchen, machte aber offensichtlich allen Spass. Die Zeit verging wie im Fluge.

 

Obwohl die Stadtführung alles andere als trocken war, zog es uns danach zum Apéro zu Enzo in die Bar der „Colonia Libera Italiana“. Bei einem feinen kalten Plättli und einem Bier genossen wir ein bisschen „Italianità“.

 

Als letzte Etappe unseres Winterausmarsch-Triathlons (eigentlich war es ja ein Quadrathlon) marschierten wir vom Städtli in Richtung Kunsteisbahn zur Fischerhütte am Salmenweiher, wo uns das Team um Küchenchef Markus Hunn mit einem feinen Viergänger verwöhnte. Die reichhaltige Gulaschsuppe, der gemischte Salat, der Hauptgang mit Rindsbraten und Kartoffelstock und das abschliessende Dessert mit Zwetschgensorbet und einem guten Schuss "Alte Zwetschge" mundete schlicht hervorragend. Kompliment an das Küchen- und Wirteteam der Fischerzunft!

 

Die gemütlichen Stunden in der Fischerhütte verflogen im Nu. Und wem anschliessend das ausgedehnte Winterausmarsch-Programm noch zuwenig war, liess den Tag respektive die Nacht zum Sonntag im Städtli noch ausklingen.

 

An dieser Stelle richten wir an die Organisatoren Meinrad Schibli, Ruedi Urben, Martin Tschopp und Peter Jeck im Namen aller Teilnehmer ein herzliches Dankeschön für den unvergesslichen, sehr abwechslungsreichen und geselligen Tag inkl. Nacht.

 


21.12.2019 – Martin Rippstein

 

1. Zeiniger Wiehnacht - Ein Dorf im Weihnachtszauber

 

 

Am Samtag, 21. Dezember fand in und um die Kirche Zeiningen die erste «Zeiniger Wiehnacht» statt. Was ursprünglich eine Stammtischidee war, wurde nun durch die Initiantinnen Angela Rauschenbach und Anja Hehli sowie einem OK in die Tat umgesetzt.

 

Nach dem sehr eindrücklichen und unvergesslichen Dorffest vom August des vergangenen Jahres wollte man die Dorfgemeinschaft weiter fördern und den Zusammenhalt festigen. Viele Zeiningerinnen und Zeininger aber auch viele Auswärtige haben es dann auch genossen, als Einstimmung in die bevorstehende Weihnachtszeit im Duft von Kerzen, Glühwein und Raclette ein paar gemütliche Stunden miteinander zu verbringen.

 

 

Männerriege mit Weihnachtsbaum-Verkauf und Weihnachts-Beizli

 

 

Was da auf engstem Raum alles geboten wurde, liess die Herzen jedes Weihnachts-Romantikers höher schlagen: Marktstände mit einem kleinen, aber vielseitigen Angebot, weihnachtliche Blasmusik in der Kirche durch „5BRASS“, einem Brass-Quintett aus dem Fricktal, einem Konzert durch die Musikgesellschaft Zeiningen vor dem Pfarrhaus anlässlich der Einweihung eines Weihnachtsfensters, Gesangseinlagen der „Chummerbuebä“, Weihnachtsgeschichte und Basteln für Kinder, die Kaffeestube der Pfadi Möhlin und nicht zuletzt der Weihnachtsbaumverkauf und das Rampe-Schüüre-Weihnachtsbeizli mit Bar durch die Männerriege Zeiningen.

 

Die Stimmung war einfach toll. Es war überwältigend, wie das Angebot bei der Bevölkerung angekommen ist. Zur perfekten Inszenierung fehlte eigentlich nur der Schnee. Es ist darum zu hoffen, dass dieser Anlass zur Tradition wird und die Zeininger Bevölkerung so noch mehr zusammenwächst. Die IG „Zeiniger Wiehnacht“ hat jedenfalls auch ein sehr positives Fazit gezogen.

 


15.10.2019 – Martin Rippstein

Faustball: Schlurpencup in Oeschgen

 


Erfolgserlebnis im freundschaftlichen Rahmen: Die Männerriege Zeiningen gewinnt den „Schlurpencup“.


Mit dem alljährlichen Schlurpencup haben wir einerseits die Möglichkeit, die guten Beziehungen zu den Männerriegen von Wallbach, Münchwilen und Oeschgen zu pflegen, andererseits ist dieses Traditionsturnier natürlich auch eine willkommene Trainingsmöglichkeit unter Wettkampfbedingungen. Die vier Fricktaler Vereine kennen sich bestens und duellieren sich oft in der Faustball-Meisterschaft des Kreisturnverbands.

 

Der Schlurpencup ist ein Turnier unter Freunden, was aber nicht heisst, dass dem Gegner einfach so die Punkte überlassen wurden. Schliesslich kann jeder gewonnene Ball in der Endabrechnung entscheidend sein.


Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen jeden“ mit jeweils 2 Sätzen pro Partie. Die Zeininger fügten sich gut in den Wettkampf ein. Konzentriert und ruhig versuchten sie das Spiel aufzubauen. Sogar die negative Eigenschaft, sich bei einem Rückstand gehen zu lassen und die Konzentration zu verlieren, wurde für einmal verbannt. Und das zahlte sich aus.
Schlussendlich siegte die Männerriege Zeiningen eher überraschend mit 8 Punkten aus 6 Spielen vor Münchwilen und Wallbach mit jeweils 7 Punkten. Der Organisator Oeschgen zeigte sich „gastfreundlich“ und reihte sich ganz hinten im Klassement ein.


Es spielten: Peter Jeck, Alex Kohler, Martin Rippstein, Hansjakob Schärer und Hans Wagner


21.09.2019 – Martin Rippstein

33. Zeiniger Märt - Den Dorffest-Blues vertrieben

  

Im letzten Jahr fand erstmals seit 32 Jahren kein Märt statt, weil die Zeininger ihr 800-Jahr-Jubiläum mit einem grossen Dorffest feierten. Viel zu schnell ging dieser Anlass vorbei, insbesondere weil unzählige Arbeits-Stunden und viel Herzblut in die Organisation gesteckt wurden. Nicht wenige Zeininger und Heimweh-Zeininger verfielen anschliessend in eine melancholische Stimmung. Es schlich sich ein regelrechter Dorffest-Blues ein.

 

Doch ein Ziel des Dorffestes war es, die Dorfbevölkerung näher zusammen zu bringen. Dies wurde spürbar erreicht. Der positive Spirit des Zeininger Dorffestes vom letzten Jahr ist zum Glück nicht verflogen. Nach einem Jahr Abstinenz war es aber wieder höchste Zeit für den jährlichen Zeiniger Märt. Eine gute Gelegenheit, den Dorffest-Blues entgültig zu vertreiben.

 

Um sich ein Überblick über das ganze Festgelände zu verschaffen, konnte man sich mit Schauli’s Mobilkran rund 30 m in die Höhe hieven lassen. Die Vogelperspektive liess die Vielfalt an Marktständen und die grosse Menschenmenge noch eindrücklicher und imposanter aussehen. 54 rein einheimische Marktfahrer verwandelten das Mitteldorf in eine bunte Marktmeile. Daneben rundeten wie immer die Zeininger Vereine mit ihren kulinarischen Angeboten das Ganze harmonisch ab.

 

Die Männerriege Zeiningen führte zusammen mit der Frauenriege in bewährter Manier und sehr erfolgreich das Tessinerstübli. Traditionell haben wir unseren Gästen feine Spaghetti mit verschiedenen Saucen und „Tessiner Plättli“ mit köstlichem Trockenfleisch, Speck und Käse serviert. Der Betrieb eines Märt-Beizlis ist aber nicht nur für unsere Gäste ein Genuss: es macht jedes Jahr wieder grossen Spass, die Infrastruktur auf- und abzubauen. Die Stimmung ist auch hinter den Kulissen immer sehr ausgelassen und fröhlich.

 

An dieser Stelle ein herzlicher Dank an alle, die in irgendeiner Form einen Beitrag zum guten Gelingen des Anlasses beigetragen haben. Da sind natürlich auch die Gäste im Tessinerstübli mit eingeschlossen.

 

Der Zeiniger Märt bringt Menschen zusammen – und das ist schon ein Grund genug, sich bereits jetzt auf die nächste Austragung im 2020 zu freuen.

 


07./08.09.2019 – Alex Kohlr

Abwechslungsreiche, vielseitige Reise ins Berner Oberland und ins Emmental


Am Samstag, den 7. September,  trafen wir uns um 8.00 Uhr im Mitteldorf und bestiegen den Kleinbus Richtung Thun. Das Wetter war uns recht gut gesinnt. In Thun besuchten wir die jüngst gegründete Thunbier Brauerei. Die Führung war sehr interessant. Es war eindrücklich zu sehen und zu hören, wie sich die 3 Inhaber auf dem grossen Biermarkt behaupten wollen und auch können. Nach der Führung konnten wir bei Weisswürsten und Berner Zopf die verschiedenen Biersorten degustieren. Es hatte für jeden etwas Feines dabei. Anschliessend führte uns die Reise weiter nach Kandersteg. Dort wurde der Rucksack gepackt, die Schuhe gewechselt und vor dem kurzen intensiven Anstieg zum Oeschinensee nochmals einwenig die Kehle geölt. Bekanntlich nimmt man dadurch die Anstrengungen weniger war. Etwa eineinhalb Stunden später wurden wir im Berghaus am Oeschinensee durch Meini und Willi auf der Terrasse empfangen. Sie hatten sich verdankenderweise um die Anreise des Gepäcks gekümmert. Nach dem gemütlichen Verweilen auf der Terrasse gings weiter mit der Zimmerzuteilung, Zimmerbezug und einem feinen Nachtessen. Gegen Mitternacht zogen wir uns zurück, um die verdiente Bettruhe zu geniessen. In der Zwischenzeit war das Wetter feucht und regnerisch. Die Temperatur fiel gegen null Grad.
Leider hatten nicht alle Glück bei der Zimmerwahl. Einige Männerriegler hatten offenbar die "Kältekammer" gebucht. Sie glichen morgens einem Eiszapfen (warum auch immer…in einem Zimmer hatte es doch eine mobile Heizung und viele überflüssige Wolldecken…tja). Nach dem Frühstück liessen wir uns zur Gondelstation chauffieren. Der starke Regen liess die 30-minütige Wanderung nicht zu.

 

Weiter ging die Reise Richtung Emmental. Nach einem kurzen Halt im schönen Restaurant Mirchel in Mirchel bei Zäziwil konnten anschliessend noch feine Kambly-Produkte aus dem Fabrikladen in Trubschachen eingekauft werden. 
Das schlechte Wetter hatte uns während der ganzen Fahrt weiter fest im Griff. Wie mit Petrus aber abgemacht, stellte dieser beim Eintreffen auf dem Erlebnishof Haflingerzentrum Trachselwald den Regen ein. Jetzt konnten wir uns nochmals bei interessanten und amüsanten Spielen (Bauernolympiade) messen. Es war vor allem die Geschicklichkeit gefragt. Danach konnten wir uns in der umgebauten Heubühne nochmals so richtig den Bauch vollschlagen.
Pünktlich um 18.00 Uhr trafen wir wohlbehalten und zufrieden in Zeiningen ein.


P.S. Im Namen des Vorstands der Männerriege Zeiningen und der Reisenden danken wir Alex herzlich für die tadellos organisierte Turnfahrt.


12.07.2019 – Martin Rippstein

Schiff ahoi - Männerriege auf „hoher See“


Während den Sommerferien ruht der Turnbetrieb der Männerriege Zeiningen. Das heisst aber nicht, dass wir unsere Aktivitäten in dieser Zeit auf den Nullpunkt reduzieren. Im Rahmen des Sommerprogramms werden z.B. auch Abendausflüge angeboten, was immer wieder eine tolle Gelegenheit bietet, zusammen mit der Pensioniertengruppe die Kameradschaft zu pflegen.


Insgesamt 21 aktive und pensionierte Männerriegler folgten der Einladung zum Bootsausflug auf dem Rhein. Mit einer „gecharterten“ Personenfähre der Ortsbürgergemeinde Kaiseraugst, welche normalerweise Touristen von Kaiseraugst nach Herten (D) oder umgekehrt über den Rhein chauffiert, ging es ab Kaiseraugst rheinaufwärts bis nach Rheinfelden und in Strömungsrichtung wieder zurück zum Ausgangspunkt. An Bord wurden wir mit feinen „Chalte Plättli“ und kühlen Getränken bewirtet. Mit der frischen Sommerbrise im Gesicht fühlte es sich an wie auf hoher See und versetzte uns in Ferienstimmung. Als Abschluss der etwa zweistündigen Fahrt offerierte uns Peter Keller aus seiner „Tupperware“-Schnapsgläslibar noch einen „Killepitsch“, einem feinen Kräuterlikör aus Düsseldorf (Ön äschte Düsseldorfer Spezijalität). Die Geschichte dazu erfuhren die Männerriegler anlässlich ihrer Jubiläumsreise nach Köln und Düsseldorf im September 2018 zum 80. Vereinsbestehen der Männerriege Zeiningen. Und weil wir uns ja auf dem Rhein befanden, passte dieser alkoholische Rückblick auf die Reise in die beiden Rheinland-Metropolen bestens. Zurück in Kaiseraugst genossen wir noch den schmucken Dorfkern und die gemütliche Gartenwirtschaft im Adler. Man darf feststellen, dass Kaiseraugst nebst riesigen monotonen Betonwohnwüsten, Betonwerken und Recyclingbetrieben durchaus auch sehr idyllische Ecken zu bieten hat, die es halt zu entdecken gilt.
Mit dem ÖV ging es zurück nach Zeiningen, wobei einige noch bei der Zwischenstation „Sonne Möhlin“ die Nacht etwas verlängerten.
An dieser Stelle herzlichen Dank an unseren Präsidenten Peter Jeck für die tadellose Organisation dieses sehr gemütlichen Sommerprogramm-Ausflugs.


23.06.2019 – Celina Nietlispach

Turnerfamilie herzlich von Dorfbevölkerung empfangen

Seit vielen Jahren ist es Tradition, die Rückkehr der Turnerfamilie von einem Eidgenössischen Turnfest zu feiern. Am Samstag, 22. Juni 2019 wurde der Turnverein, die Männerriege und die Jugi von der Dorfbevölkerung in Empfang genommen.

Um 17 Uhr, kurz nachdem die Turnenden von Aarau heimgekehrt sind, besammelte sich die Dorfbevölkerung bei der Raiffeisenbank. Die Jugikinder im blauen T-Shirt, der Turnverein mit seinem neuen, roten Trainer und die Männerriege in ihren schwarzweissen T-Shirts – die ganze Turnerfamilie waren da, um gemeinsam mit der Dorfbevölkerung auf ihre turnerischen Leistungen zurückzublicken. Der Marsch ins Mitteldorf wurde traditionell begleitet von der Musikgesellschaft und den Fahnendelegationen. Im Mitteldorf angekommen, bestaunten die Zeiningerinnen und Zeininger den Fahnengruss und liessen sich von Präsident Patrick Freiermuth zu diesem feierlichen Anlass begrüssen.

Nachdem die Festwirtschaft, welche durch die Pensioniertengruppe geführt wurde, ihr Buffet eröffnet hatte, durfte sich die Dorfbevölkerung mit Würsten, Brot und Bier verpflegen – eingeladen von der Turnerfamilie. Später hiess auch Gemeindepräsidentin Gisela Taufer die Turnenden willkommen und verkündete, dass die ersten 60 Liter Bier auf die Kosten der Gemeinde gehen würden. Weiter informierten der Oberturner des Turnvereins, der Männerriege und die Hauptjugileiterin, wie den Turnerinnen und Turnern das Eidgenössische Turnfest aus sportlicher Sicht gelungen ist. So verkündete Oberturner Tobias Rotzler stolz, dass der Turnverein das beste Turnfest-Resultat seit 17 Jahren erreichen konnte. Auch die Männerriege und die Jugi sind mit ihrer Leistung zufrieden. Und eines war für alle drei Riegenleiter glasklar: Es war ein hammermässiges Turnfest!

Mit diesem Fazit feierten die Turnerfamilie und die Dorfbevölkerung die Heimkehr und genossen die Geselligkeit zwischen Jung und Alt bis spät in den Abend. Ein Anlass, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.


22.06.2019 – Martin Rippstein

Männerriege Zeiningen am 76. Eidgenössischen Turnfest (ETF) vom Juni 2019 in Aarau


Aarau, Kantonshauptstadt und bereits zum 7. Mal temporäre Turner-Hauptstadt! Über 67‘000 Turnerinnen und Turner,2‘300 Vereine aus der ganzen Schweiz, 22‘000 Jugendliche, 8‘500 Helfereinsätze, 8‘300 Kampfrichtereinsätze, 108 Disziplinen: Das sind nur ein paar wenige Kennzahlen, die das gigantische Ausmass eines Eidgenössischen eindrücklich aufzeigen. Und mittendrin statt nur dabei die Männerriege Zeiningen.


Die Zeininger haben sich am ETF mit insgesamt 17 Turnern für den 3-teiligen Vereinswettkampf Männer in den leichtathletischen Disziplinen Pendelstafette, Steinstossen, Schleuderball und Wurfkörper sowie dem Fit + Fun 2 angemeldet. Dieser Wettkampf besteht aus 2 Aufgaben (Unihockey-Parcours und Achterball), in welchen insbesondere Koordination und Kondition gefragt sind.


Ohne Fleiss kein Preis!
Wie immer haben wir uns dem Grossanlass entsprechend gut auf den Wettkampf vorbereitet. In diversen Donnerstags- und sogar Sonntags-Trainings wurde an der Wurf- und Stosstechnik gefeilt, die Wechsel für die Pendelstafette eingeübt, die Schnelligkeit trainiert und bis zum Umfallen die Fit + Fun Aufgaben eingeimpft.
An dieser Stelle gebührt unserem Oberturner Dani und Riegenleiter Bärni für die gut vorbereiteten Trainings ein grosses Merci. Dank unseren tollen Leitern und dem sehr individuellen und abwechslungsreichen Training machen diese Einheiten Spass. Dies zeigt sich auch an den vielen Neuzugängen, die die Männerriege in den letzten Monaten verzeichnen durften. Diese haben sich bestens im Verein integriert. Wir sind eine tolle Truppe.


Jetzt gilt es ernst!
Grosskampftag für die Männerriege Zeiningen war Donnerstag, der 20. Juni. Vielerorts in der Schweiz war dies zwar ein Feiertag (Fronleichnam), aber für uns Turner alles andere als ein Ruhetag: Es war Leistung gefragt. Um 9.24 Uhr starteten die Werfer ihren Einsatz (6 Turner), auf 9.36 Uhr war der Fachtest Fit + Fun angesetzt (7), 11.24 Uhr folgte Schleuderball (16) und den Abschluss machten zeitgleich um 12.42 Uhr die Pendelstafette (10) und Steinstossen (5).
 Leider konnten wir einmal mehr bei einem Ernstkampf nicht über uns hinauswachsen – im Gegensatz zu unseren TurnkollegInnen vom TV.


Unser Notenblatt in Aarau:
•    Wurfkörper: 8.08 Punkte
•    Fit & Fun: 8.60
•    Schleuderball: 8.07
•    Pendelstafette 8.01
•    Steinstossen: 8.22


Das Noten-Total betrug schlussendlich 24.51. Dies reichte zu Rang 115 von insgesamt 143 Vereinen in unserer Kategorie. Wir können unser Leistungspotenzial sicher realistisch einschätzen. Aber dieses Schlussresultat hat uns etwas enttäuscht, haben wir doch am letzten ETF 2013 in Biel immerhin noch 25.89 Punkte erreicht.
Schon am frühen Nachmittag konnten wir uns dem gemütlichen Teil hingeben und die Turnfest-Atmosphäre richtig geniessen. Nach einem feinen Essen im Restaurant Schützen unterstützten wir noch unsere KollegInnen vom TV Zeiningen, welche mitten in ihrem Wettkampf waren.
Nahtlos ging‘s dann am Abend ins Nachtleben der Partymeile mit vielen Festzelten, Food-Ständen, Bars usw.


Grandioser Empfang in der Heimat
Am Samstagabend, 22. Juni wurden die Jugendriegler, der Turnverein und die Männerriege von der Musikgesellschaft und anderen Zeininger Vereinsdelegationen bei der Post abgeholt und wir marschierten Richtung Turnhalle Dorf, wo die Pensioniertengruppe der Männerriege eine Festwirtschaft eingerichtet hatte. Nach dem Verlesen der Resultate der Riegenleiter liessen wir es uns noch bis in die Abendstunden gut gehen und pflegten die Kameradschaft und den Kontakt zur Dorfbevölkerung. An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei der Einwohnergemeinde Zeiningen für die offerierten Getränke.

ETF 2025 in Lausanne
Übrigens: beim nächsten ETF 2025 heisst es dann: Parlez-vous français? Es findet nämlich in Lausanne statt.
Martin Rippstein


12.01.2019 – Martin Rippstein

Männerriege Zeiningen läutet das Kalenderjahr mit dem traditionellen Winterausmarsch ein.

 

Als erster Programmpunkt im Jahresprogramm der Männerriege Zeiningen fand im Januar bei wunderbarem Winterwetter der jährliche Ausmarsch statt. Wieder einmal ganz traditionell marschierte eine grössere Anzahl Männerriegler und etwa 5 Mitglieder des Turnvereins Richtung Sonnenberg. Liebenswürdigerweise verköstigten uns Silvia und Max im Sonnenberg-Turmstübli bestens mit Speis und Trank.
Anschliessend stapften wir weiter hinunter zur Jägerhütte, wo uns die Kollegen der Pensioniertengruppe in Empfang nahmen und mit Steaks vom Grill verwöhnten. Andi und Schmuda, herzlichen Dank für „Holz und Hütte“.


21.-23.09.2018 – Roland Guthauer (gekürzte Version M. Rippstein)

80 Jahre Männerriege Zeiningen - Jubiläumsturnfahrt nach Köln und Düsseldorf vom 21. – 23. September 2018

Was für eine Bier-Idee
15 Zeininger Männerriegler hatten sich zur Jubiläumsturnfahrt ins Rheinland angemeldet. Mit dem Bus gings zum Badischen Bahnhof in Basel.

Der Ruf der Deutschen Bahn hat sich auch an diesem Tag bestätigt, so dass wir mit rund 30 Minuten Verspätung mit dem ICE aus dem Bahnhof in Richtung Köln rollten.

Natürlich ist eine solche lange Bahnfahrt in klimatisierten Wagons für den männlichen Körper extrem belastend, weil trockene Luft den Mund und die Kehle austrocknet. Um dies zu mildern, haben wir es bevorzugt, in der Board-Bar ein, zwei Bierchen zu trinken! Dass die Fahrt doch fünf, sechs Bierchen lang dauerte, überraschte uns alle.

Nach der Ankunft in Köln gegen Mittag deponierten wir unser Gepäck in der Unterkunft nahe dem Heumarkt, bevor wir zur „Brauhaustour“starteten.

Bald schon wurde meterweise Kölsch vom Servicepersonal angeschleppt. Einige Schlachtplatten wurden von uns weggeputzt und sorgten für einen soliden Grundstock! Als nächstes stand die Stadtführung mit Bert an, welcher uns geschickt abwechselnd von Brauhaus und zu Kölner Sehenswürdigkeiten lotste. Sicherlich werden die Geschichten von „Tünnes und Schäl“ uns noch lange in Erinnerung bleiben…und auch, dass ein „Einerle Kölsch“ ein Stösschen ist.

Vor dem Abendessen gönnten wir uns noch einen Apéro, bevor wir ins Hotel zurückkehrten. Dani führte uns in das bekannte Brauhaus „Früh“. Der mehrstöckige, als Gasthaus ausgebaute Braukeller war der Oberhammer.

Dass der Zimmerbezug im Hotel länger gedauert hatte, war wirklich nicht unsere Schuld. Unsere Zimmer lagen im Umkreis von ca. 250 m in verschiedenen Häusern verteilt und der Hotelier zeigte Dani und mir jedes einzelne davon, bevor wir diese untereinander aufteilen konnten. Im Restaurant „El Chango“ genossen wir das wohlverdiente Nachtessen. Im Anschluss gings ins Kölner Nachtleben.

Es bildeten sich diverse Interessengruppen, um das vielseitige Angebot des Kölner Nachtlebens zu erkunden. Nach mehr oder weniger Schlaf, fanden sich aber alle gesund und fit am Sonntagmorgen gegen 9.00 Uhr zum Frühstück ein.

Danach gings mit einem Kleinbus in Richtung Düsseldorf. Der eine oder andere konnte das Schlafmanko der letzten Nacht noch ein wenig nachbessern. Angenehm überrascht waren wir am Zielort beim "Hotel Melià“, dass sich alle gebuchten Zimmer unter einem Dach befanden!

Um uns betr. Hassliebe der Kölner und Düsseldorfer, wer denn das bessere Bier haben möge, ein Urteil zu bilden, starteten wir zu unserer Expertisentour. Nach einem kleinen Marsch konnten wir in der Brauerei „Füchschen“ das erste Probebier kosten. Nicht alle konnten sich nach dem ersten Schluck des Düsseldorfer Alt-Biers wirklich erfreuen. Nach einem weiteren Glas war dann auch in Düsseldorf für alle die Welt wieder in Ordnung..

Mit der gebuchten Schiffstour entlang dem Rheinhafen konnten wir im Trockenen die schöne Stadt geniessen und uns über den Lautsprecher die Stadt-Geschichte erzählen lassen. Leider mussten wir unseren Plan nach der Schifffahrt wetterbedingt etwas anpassen und mussten einige Zeit am Hafen auszuharren: Bei Bier, Wein, Essen und Live-Schlagermusik.

Trotz miesem Wetter kämpften wir uns gegen 20.00 Uhr zur Brauerei „Schiffchen“ wo für uns Tische reserviert waren! Nach rund 2 Stunden an der Tafel wurde in Gruppen in das Hotel verschoben, um die Zimmer zu beziehen. Dann wurde das Nachtleben von Düsseldorf erkundet.

Am Sonntagmorgen nach dem Frühstück hatten wir nach der Zimmerabgabe nochmals die Gelegenheit, bei einer geführten Kneipentour die Erfahrungen vom Samstag bezüglich Alt-Bier von Düsseldorf nochmals zu überprüfen! Auch unser Präsident (Peter Jeck) konnte vom Stadtführer noch Einiges zu seiner Abstammung erfahren. „Mit Jeck werden primär Personen bezeichnet, welche aktiv am Karneval teilnehmen („Narren“)“ Spätestens im letzten Brauhaus „Schuhmacher“ waren wir uns alle einig, dass Kölner und Düsseldorfer Biere verschieden sind, aber auf keinen Fall als besser oder schlechter bezeichnet werden können!

Ein spezieller Dank an dieser Stelle an Dani Graf für die tadellose Organisation der tollen Jubiläumsturnfahrt