BERICHTE

17.12.2022 Martin Rippstein

 

2. Zeiniger Wiehnacht – Die Weihnachtsstimmung kehrt zurück

Am Samstag, 17. Dezember fand die zweite Austragung der «Zeiniger Wiehnacht» statt. Nach Corona bedingten Ausfällen in den Jahren 2020 und 2021 durfte die Dorfgemeinschaft endlich wieder zusammen Weihnachten feiern. Der Kirchenhof mit den vielen Marktständen sowie die angrenzenden Gebiete rund um die „Rampeschüüre“ sowie zwischen Pfarrhof und Pfarreisaal (Kaffeestube) wurden in ein Weihnachtsdorf verwandelt.
Das kalte aber wunderbare Winterwetter sowie der Schneefall der vorangehenden Tage sorgten für die richtige Ambiance am Anlass. Die 20 Standbetreiber mit ihrem reichhaltigen Angebot boten Möglichkeiten, noch ein tolles Weihnachtsgeschenk zu erstehen oder sich kulinarisch zu verwöhnen oder einfach mit einem feinen Glühwein aufzuwärmen. Den kleinen Besuchern wurde durch «Schmunzelsogge und Franziskus» (in der Kirche) sowie durch das Weihnachtsbasteln (in der Rampeschüre) ebenfalls viel Unterhaltung geboten.
Zur «Zeininger Wiehnacht» gehören auch der traditionelle Verkauf von Weihnachtsbäumen an die Dorbevölkerung durch die Männerriege, welche wieder einen Baum-Heimlieferservice anbot und eine kleine Festwirtschaft bei der „Rampe-Schüüre“ betrieben hat.
Sehr besinnlich wurden dann die musikalisch sehr hochstehenden Kirchenkonzerte der Jugendband Wegenstettertal sowie die Eröffnung des Adventsfensters beim Pfarrhof, begleitet durch weihnachtliche Klänge der Musikgesellschaft Zeiningen, welche aufgrund der Kälte ebenfalls in der Kirche konzertierten.
Die Stimmung war einfach toll, obwohl aufgrund der tiefen Temperaturen in den späteren Abendstunden nur noch die hartgesotteneren Besucher zugegen waren. Es war aber überwältigend, wie das Angebot bei der Bevölkerung angekommen ist. Der Anlass war perfekt inszentiert wie in einem Hollywood-Drehbuch. Es ist darum zu hoffen, dass dieser Anlass zur Tradition wird und im nächsten Jahr die Bevölkerung wieder zum besinnlichen Feiern vereint. Die IG „Zeiniger Wiehnacht“ hat jedenfalls wiederum ein sehr positives Fazit gezogen.


18.11.2022 Martin Rippstein

 

19. Faustball-Schlurpencup in Zeiningen

Trotz bereits laufender Faustball-Winterschaft fand der Schlurpencup auch in diesem Jahr wieder Unterschlupf im Wettkampfkalender der Zeininger Faustballer. Wie bereits bei der letzten Austragung nahmen traditionell die Mannschaften der MR Münchwilen, FB Oeschgen und der MR Zeiningen teil. Letztere durften als Organisatoren gleich zwei Teams stellen, sodass wie immer vier Mannschaften das Teilnehmerfeld bildeten.

Trotz freundschaftlichem Charakter des Turniers verteilte die Mannschaft von Zeiningen 1 keine Geschenke und konnte sämtliche Spiele für sich entscheiden. Das Siegerpodest wurde komplettiert durch die MR Münchwilen (2. Rang) und FB Oeschgen (3. Rang), während Zeiningen 2 sich etwas gastfreundlicher zeigte und das Schlusslicht bildete. Nach dem Turnier folgte wie immer der gesellige Teil in der kleinen, aber feinen Festwirtschaft.


16.10.2022 Martin Rippstein

 

Herbsttagung der Fricktaler Turnveteranen

Die Fricktaler Turnveteranen tagten in diesem Jahr in Zeiningen. Dieser Herbsttagung kommt bei den Turnseniorinnen und -senioren grosse Bedeutung zu, bietet sie doch beste Voraussetzung für Gedankenaustausch und gemütliches Beisammensein.

Die Fricktaler Turnveteranen ehrten zu Beginn ihrer jährlichen Herbsttagung die verstorbenen Turnerinnen und Turner ihres Einzugsgebietes auf dem Zeininger Friedhof. Nach dieser Feier verschob sich die Seniorenschar zur Mehrzweckhalle, um bei einladendem Wetter im Freien den Apéro zu geniessen und alte und neuere Erlebnisse in Erinnerung zu rufen. Die Männerund Frauenriege Zeiningen servierte vor Beginn der Versammlung den 128 Turnveteraninnen und Turnveteranen sowie den Gästen ein Mittagessen.
 


24.09.2022 Martin Rippstein

 

34. Herbstmarkt in Zeiningen -  Der Zeiniger Märt ist wieder zurück

Am Samstag 24. September wurde der beliebte «Zeiniger Märt» nach einer zweijährigen Corona-Zwangspause wieder durchgeführt. Die vielen bunten Marktstände mit einem vielfältigen Angebot und das Bedürfnis der Besucher nach Begegnungen trug zur fröhlichen Stimmung bei. Die vielen Märt-Beizli, geführt durch die Zeininger Dorvereine, wurden zur Begegnungsstätte für Zeininger, Heimweh-Zeininger und auswärtige Besucher und der kleine Lunapark sorgte trotz zeitweiliger Wetterkapriolen für fröhliche Kindergesichter.

Schönes Wetter und Zeiniger Märt
Ins Leben gerufen wurde der «Zeiniger Märt» 1986 mit der Einweihung der Schulanlage «Brugglismatt». Im Dorf fand ein Eröffnungsfest mit einigen Marktständen statt. Der damals noch kleine Markt kam bei den Zeiningerinnen und Zeiningern sehr gut an, so dass seither jedes Jahr am Samstag nach dem Buss- und Bettag ein «Märt» organisiert wird. Nicht nur eine schöne Stimmung und viele fröhliche Gesichter sind seither an diesem Anlass gesetzt, sondern meistens auch viel Sonnenschein. Unfreiwillig wurde in diesem Jahr diese «Tradition» für einmal gebrochen und das Wetter zeigt seine herbstliches Gesicht.

50 Stände und neues Beizliangebot
Wie in den Vorjahren waren es auch diesmal rund 50 Marktfahrer, die am «Zeiniger Märt» dabei waren. Zum ersten Mal wurde die Marktstrasse vom Mitteldorf bis zum Sämannsbrunnen bei der Kirche verlängert. Dass die Atmosphäre für einen Markt auf dem Gemeindehausplatz und bei der Kirche gemütlich ist, stellte sich schon anlässlich des Dorffests vor vier Jahren heraus. Neben Zeiningerinnen und Zeininger wurden dieses Jahr erstmals auch vereinzelt auswärtige Standbetreiber durch den organisierenden Verein eingeladen, und das wird gemäss Organisator künftig auch so beibehalten. Das neue Marktkonzept veranlasste einzelne Vereine auch dazu, den Standort und/oder das kulinarische Angebot ihres Beizlis anzupassen. So auch die Männerriege.

Männerriege Zeiningen als Gastgeber in der «Buurestube»
Bis anhin führte die Männerriege zusammen mit der Frauenriege die «Tessinerstube» auf dem «Tuube-Platz». Für 2022 hat man sich für einen Alleingang entschieden. Im Zelt vor der «Rampeschüüre» wurden in der «Buurestube» Fitnessteller mit Steak und Salaten sowie Schnitzelbrote angeboten. Zur späteren Stunde wurde dann auch eine «Gin-Bar» geführt. Auch der Weinbrunnen im Garten bei der «Rampeschüüre» wurde von den Männerturnern betrieben und durch Caroline Brogli und Irene Waldmeier tatkräftig und charmant unterstützt. Das Konzept muss sich sicher noch bewähren. Der neue Standort liegt etwas ausserhalb der Hauptachse des Marktes. Ausserdem hatte eben auch das eher trübe Wetter seinen Einfluss.

 


21.08.2022 Martin Rippstein

 

2. RAIFFEISEN Zeininger Halbmarathon

 

Nach der Erstaustragung 2021 war man dieses Jahr beim Turnverein Zeiningen, der den Anlass organisiert, besonders gespannt, wie der Anlass nun in der «Nach-Corona-Zeit» angenommen wird.
Leider zeigte sich das Wetter beim sportlichen Teil des Anlasses etwas launisch und es regnete am Vormittag zeitweise wie aus Kübeln, was die Stimmung aber weder bei den Athleten noch beim Publikum stark trübte.
OK-Präsident Reto Kuoni zog ein positives Fazit: «Wir haben in der Vorbereitung von den Erfahrungen und geknüpften Kontakten des Vorjahrs sehr profitiert», sagt er.
Mit den 248 Teilnehmenden, die am Start waren, ist Kuoni zufrieden. Er ist aber auch der Meinung, dass da zukünftig noch etwas Luft nach oben ist. Er sagt: «Nun sind wir eingespielt und wären bereit, nächstes Jahr mehr Anmeldungen entgegenzunehmen.»
Für den kulinarischen Part zeigte sich wiederum die Männerriege Zeiningen verantwortlich, welche die Festwirtschaft und die Gin-Bar führte und die kulinarischen Bedürfnisse der Besucher und Athleten abdeckte.
Der nächste RAIFFEISEN Zeininger Halbmarathon findet am Samstag, 19. August 2023, statt.
Ein ausführlicher Bericht mit Fotos und Resultaten ist auf der Homepage des TV Zeiningen zu finden: www.tvzeiningen.ch

13.08.2022 Martin Rippstein

 

Finalrunde der Fricktaler Faustball-Sommermeisterschaft in Laufenburg


Der Faustball-Sport hatte in der Zeit der Pandemie eher einen Aufschwung erlebt, dies führte in diesem Jahr dazu, dass die Sommermeisterschaft mit 50 Mannschaften eine Rekordbeteiligung verzeichnen durfte.


Finalrunde in Laufenburg
Die Finalrunde der Sommermeisterschaft 2022 wurde am 13. August auf der Sportanlage im Blauen Laufenburg ausgetragen. Die Männerriege Sulz war der Organisator des Anlasses und Verantwortlich für die Infrastruktur und die Festwirtschaft. Die 50 Mannschaften spielten in fünf Kategorien um eine gute Platzierung. In den Kategorien A-C waren je elf Mannschaften eingeschrieben und in der tiefsten Kategorie D deren 17. So wurde am Samstag, neben dem Ermitteln des KTV Fricktal Meisters ebenfalls um die Auf- und Abstiege gespielt.


Wittnau ist Sommer-Meister
Zwei Wittnauer Mannschaften sind in der höchsten Kategorie vertreten. Die beiden Mannschaften führten bereits nach fünf Spielabenden die Rangliste an. Die Mannschaft Wittnau 2 konnte ihren Punktevorsprung nach fünf Spielabenden in der Meisterschaft verteidigen und holte mit neun Punkten Vorsprung gegenüber Wittnau 1 den Kategoriensieg. Sie wurde somit zum Sommermeister des KTV Fricktal gekürt. Eine dorfinterne Ablösung wird es ebenfalls in der nächsten Saison der Mannschaften aus Oeschgen geben. Die Mannschaft Oeschgen 1 wird in die Kategorie B absteigen, ihren Platz in der höchsten Kategorie, wird neu die Mannschaft Oeschgen 2 einnehmen.


Für nächste Saison eine weitere Kategorie
Die grosse Anzahl an Mannschaften hat zur Folge, dass die nächste Saison eine Kategorie mehr geschaffen wurde, um in jeder Kategorie mit rund 10 Mannschaften zu spielen. So wurde für diese Finalrunde ein anderer Auf- und Abstieg-Modus angewandt. Drei Mannschaften steigen von der Kategorie B ins C ab, vier Mannschaften der Kategorie C spielen in der neuen Saison im D. Zehn Mannschaften der Kategorie D bilden im nächsten Jahr die neue Kategorie E.


Zeiningen zog den Kopf aus der Schlinge
Die Ausgangslage vor der abschliessenden Finalrunde war sehr brisant für die Mannschaft der MR Zeiningen: Nach 13 von 16 Spielen lag man noch 1 mageres Pünktchen vor einem Abstiegsplatz in die neu geschaffene Kategorie E. Doch die Zeininger liessen nichts mehr anbrennen und erspielten sich in 3 Spielen total 8 Punkte, was in der Tabelle der Kategorie D sogar noch einen Platzgewinn auf Rang 6 einbrachte. Herzliche Gratulation zum Klassenerhalt.


31.07.2022 Martin Rippstein

 

TV, Frauenriege und Männerriege Zeiningen als Organisator der Bundesfeier 2022


Rund 300 Zeiningerinnen und Zeininger versammelten sich am Sonntagabend, 31. Juli 202 beim Blockhaus, um den Geburtstag der Schweiz zu begehen.

Organisiert wurde das Fest durch den Turnverein sowie durch die Frauen- und Männerriege. Sie führten auch in bewährter Manier die Festwirtschaft. Die «Alphörner vom Sunnebärg» sowie die Musikgesellschaft Zeiningen stimmten die Gäste musikalisch auf das Fest ein. Die Festgemeinde wurde durch Gemeindepräsidentin Gisela Taufer begrüsst, welche traditionell ein paar Worte an die Zeininger Bevölkerung richtete.
Was passt besser zu einer Bundesfeier und zum bevorstehenden Schwinger-Grossanlass in Pratteln, als einen richtigen «Eidgenossen» als Gastredner einzuladen: Der ehemalige Spitzenschwinger Rolf Klarer, welcher als Vize-OK-Präsident am bevorstehenden Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF) amtet, thematisierte in seiner Rede das ESAF-Motto «zäme ha, zäme stah». Er betonte die Wichtigkeit von Zusammenhalt und Freiwilligenarbeit, welche natürlich auch im Vereinsleben von grosser Bedeutung sind. Und ohne Vereine könnten auch keine Anlässe wie eine Bundesfeier usw. durchgeführt werden.
Nachdem die Musikgesellschaft Zeiningen die Nationalhymne spielte und die Kinder ihren 1. August-Weggen erhielten, liessen die Gäste den Abend, teilweise bis in die frühen Morgenstunden, ausklingen. Dabei verwöhnte der Turnverein, die Frauenriege und die Männerriege Zeiningen die Festbesucher einmal mehr und ernteten dafür wieder viel Lob und Komplimente.


26.06.2022 Martin Rippstein

 

Empfang Turnverein, Jugendriege und Männerriege in Zeiningen: Turnfest-Heimkehrer wurden gebührend im Dorf gefeiert


Es ist Tradition, dass den Vereinen, die von einem kantonalen oder eidgenössischen Fest zurückkehren, von den übrigen Dorfvereinen – allen voran natürlich die Musikgesellschaft  - und der Dorfbevölkerung ein festlicher Empfang bereitet wird.
Angeführt von den verschiedenen Vereinsfahnen und den Hornträgern, gefolgt von der Musikgesellschaft, den verschiedenen Vereinsdelegationen und der Dorfbevölkerung dislozierte der ganze Tross im Marsch-Schritt vom Postplatz in Richtung Turnhalle Mitteldorf. Dort versammelten sich die Fahnenträger zum Fahnen-Gruss, was von der Musikgesellschaft passend musikalisch und rhytmisch untermalt wurde.
Daraufhin begrüsste Celina Kuoni, Präsidentin des Turnvereins, die mitmarschierte Menge sowie das Publikum auf dem Sportplatz vor Ort. Nach der Grussbotschaft der Gemeinde, überbracht durch Gemeindepräsidentin Gisela Tauffer, wurde das "Grill-Büffet" eröffnet.  
Anschliessend informierten die jeweiligen Riegen-Verantwortlichen über die Geschehnisse und die am Kantonal-Turnfest in Wettingen erreichten Resultate.

Ein Highlight war sicher die Wassertaufe des neuen TVZ-Oberturners Simon Freiermuth im Brunnen vor der Taube. Und weil genügend Wasser vorhanden war, weihte die Männerriege ihren Oberturner Dieter Hofer hinterher auch gleich ein.


Nicht nur das herrliche Wetter hat seinen Beitrag geleistet, dass viele Anwesende bis in die Abendstunden auf der Brugglismatt verweilten. Vielmehr war es die Pensionierten-Gruppe der Männerriege, welche für eine tadellose Bewirtung sorgten und die Anwesenden verwöhnte. Herzlichen Dank für die Organisation! Ein grosses Merci geht natürlich auch an alle Dorfvereine und die Dorfbevölkerung für den tollen Empfang und die Wertschätzung gegenüber den turnenden Vereinen und an die Einwohnergemeinde Zeiningen.
Männerriege Zeiningen / Martin Rippstein


24.06.2022 Martin Rippstein

 

 "Wettschwimmen" in Wettingen - Männerriege Zeiningen am Aargauer Kantonalturnfest 2022


Für den diesjährigen Saisonhöhepunkt, dem Aargauer Kantonalturnfest, hat sich die Männerriege Zeiningen intensiv auf den 3-teiligen Vereinswettkampf bestehend aus Schleuderball, Weitwurf, Steinstossen, Fit & Fun sowie Pendelstafette 80 m vorbereitet. Vorgängige Informationen betreffend Beschaffenheit der Wettkampfanlagen sind kurzfristig noch im Training simuliert worden. U.a. wurden Trainingsläufe für den 80m-Lauf auch auf einem angrenzenden, gemähten Feld bei den Sportanlagen Brugglismatt durchgeführt, mit dem Risiko, sich auf diesem schwierigen Terrain noch vor dem Turnfest zu verletzen.
Gut vorbereitet ging es dann nach Wettingen. Doch genau der am schwierigsten simulierbare Parameter, das Wetter, machte den Zeininger Männerturnern einen Strich durch die Rechnung. Bei misslichen Wetterbedingungen wurde die Gesamtnote 24.17 erzielt, was in der Kategorie "Vereinswettkampf 3-teilig" in der 2. Stärkeklasse zu einem Mittelfeldplatz im Vereinsklassement reichte. Dabei wusste vor allem die Fit & Fun-Abteilung (Note 9.10) aber durchaus auch die Wurf-und-Stoss-Fraktion zu überzeugen (Schleuderball 8.39, Wurfkörper 8.10 und Steinstossen 8.27), während die 80m-Sprinter bei strömendem Regen und auf einer desaströsen Laufbahn auf Ackerland Schiffbruch erlitten und mit der Note 6.24 abgestraft wurden.
Aus der eher durchschnittlichen Vereinsleistung hoben sich aber doch noch einzelne sehr gute Resultate vom Gros ab. So erreichte Patrick Freiermuth im Steinstossen (10.17 m) und im Schleuderball (42.80 m) jeweils die Maximalnote 10.00. Daniel Graf verpasste dies im Schleuderball mit seiner Weite von 40.49 m nur ganz knapp und erhielt die Note 9.88 gutgeschrieben. Überzeugt haben auch Daniel Grüter und Sacha Rösch im Schleuderball mit 38.56 respektive 37.92 m sowie Patrick Körkel im Weitwurf mit 44.35 m.
Der Wettkampfabschluss wurde danach in zweifacher Hinsicht begossen: Einerseits vom anhaltenden Starkregen, andererseits mit heimischem Gerstensaft aus der Flasche.

Martin Rippstein, Zeiningen


18.12.2021 Janine Tschopp / Patrick Körkel

 

Viele Tannenbäume und festliche Klänge - Weihnachtsbaumverkauf Männerriege Zeiningen

 

Obschon am vergangenen Samstag aufgrund von Corona keine «Zeiniger Wiehnacht» mit Ständen, Konzert und Basteln durchgeführt wurde, kam im Dorf doch ein bisschen weihnachtliche Stimmung auf.

Tagsüber strömten viele Zeiningerinnen und Zeiniger auf den Turnhallenplatz im Mitteldorf, um einen schönen Weihnachtsbaum vom Forstbetrieb Region Möhlin abzuholen. Viele Einwohnerinnen und Einwohner nutzten die Möglichkeit, den gewünschten Baum im Vorfeld zu bestellen. Organisiert wurde der Baumverkauf durch die Männerriege Zeiningen.

Am Abend dann eröffnete die IG «Zeiniger Wiehnacht» bei der Mehrzweckhalle ihr Adventsfenster. Die festlichen Klänge der Musikgesellschaft Zeiningen stimmten die Besucherinnen und Besucher auf die kommende Zeit ein. Bei Glühwein, Punsch, Lebkuchen und Stollen liessen die Zeiningerinnen und Zeininger den Anlass, der zwar keine «Zeiniger Wiehnacht» war, aber trotzdem ein bisschen zu weihnachtlicher Stimmung beitrug, ausklingen.

Immerhin ein bisschen Weihnachten… (Text: Janine Tschopp, NFZ / Fotos: Patrick Körkel)

 


11./12.09.2021 - Hansjakob Schärer

 

Turnfahrt zum höchstgelegenen Weinberg Europas und zum Bockstand einer Hornusser-Gesellschaft im Emmental

 

Schon bevor die Hühner wach wurden, machten sich 17 Aktive und drei Pensionierte der Männerriege Zeiningen auf die Turnfahrt 2021.

Im Car gings ohne Halt bis zum Frühstück in Aigle und dann, nach Kaffee, Gipfeli und Walliser Spezialitäten, weiter das Rhonetal hinauf bis zum Heida-Dorf Visperterminen mit dem höchsten zusammenhängenden Weinberg Europas. Hier wurde die Nutzung der Steillagen für Weinbau zwischen 600 und 1500 m ü. M. und das sorgfältig gepflegte Image der Region erklärt.

Nach Besichtigung eines Kellereibetriebs und ausgiebiger Beprobung der regionalen Produkte gings weiter auf dem Visperi-Wanderweg entlang der Suonen nach Eywald. Auf dem Weg dorthin erklärte Josef vom dortigen Cheschtinuverein die Kastanienwälder in den Steilhängen, bevor ein kleiner Imbiss die Wanderung abrundete.

Am Abend erlebten die Zeinger das pulsierende Nachtleben von Brig, wo sie sowohl auf die Frauen des DTV Möhlin stiessen wie auch die Gastfreundschaft der Einheimischen in den lokalen Bars geniessen durften.

Die sportliche Herausforderung des Sonntags wartete auf dem Bockstand der Hornusser-Gesellschaft Busswil bei Heimiswil. Hier durften die Männerriegler versuchen, die Nouss ins Ries zu schlagen, was sich für alle als grosse Herausforderung erwies. Nach zwei Umgängen hatten sie zwar kein Horn gewonnen, waren aber genügend entkräftet, dass sie die Berner Platte im «Löwen» gerne angingen. Tadellos organisiert waren die MRZler bei Einbruch der Dunkelheit zurück in Zeiningen.

 

Herzlichen Dank an Daniel Freiermuth für die Organisation dieser tollen Reise.

 



21.08.2021 – Mira Güntert (TV Zeiningen)

 

Erfolgreiche Erstaustragung des RAIFFEISEN Zeininger Halbmarathons

 

Es ist Samstagmorgen, 8 Uhr. Läuferinnen und Läufer kommen aus allen Richtungen auf das Schulgelände Brugglismatt in Zeiningen. Einige mit Walking-Stöcken, andere mit der neuesten Laufbekleidung, nochmals andere mit ihren Kindern. Musik schallt aus den Lautsprecheranlagen. Das Wetter könnte nicht besser sein: strahlender Sonnenschein, aber zum Laufen noch angenehm kühl. 

 

Über eineinhalb Jahre Planung

Vor über eineinhalb Jahren hat die Planung für den RAIFFEISEN Zeininger Halbmarathon begonnen, aufgrund der Corona-bedingten Absage 2020 konnte erst am Samstag die Erstaustragung stattfinden. Viele der 342 angemeldeten Sportlerinnen und Sportler wohnen in der Nordwestschweiz, doch auch Leute von weiter weg, teilweise auch aus Deutschland und Frankreich, haben an diesem Morgen den Weg ins Fricktal gefunden. Auch Leute aus Zeiningen, die sonst keine Laufanlässe besuchen würden, sind am Start. «Für uns war klar, dass wir an diesem Lauferlebnis dabei sein möchten, wenn schon so etwas bei uns stattfindet», sagt eine Frau, die sich mit einer Freundin für das 10-Kilometer-Walken angemeldet hat. Die beiden Distanzen – Halbmarathon (21km) und Viertelmarathon (10km) – können beide in der Kategorie Running und Walking bestritten werden. 

 

Nach dem Kidsrun, einer 2,5km langen Strecke durch den Dorfkern Zeiningens, fallen die Startschüsse für die erwachsenen Läuferinnen und Läufer. Zuerst startet die Kategorie Halbmarathon, danach die Kategorie Viertelmarathon. Die vordersten Läufer ziehen unter Jubelrufen Kuhglockengebimbel aus dem Publikum schnell davon, das Feld verteilt sich. Die Strecke, vor allem auf der Halbmarathon-Distanz, ist anspruchsvoll. 21,3km mit 546m positivem Höhenunterschied ziehen sich über geteerte Strassen, Feld- und wurzelige Waldwege. 

 

Die schnellsten Läufer ihrer jeweiligen Kategorie kommen mit den Gegebenheiten und der aufkommenden Hitze problemlos zurecht. Als Erster im Ziel ist Omar Tareq nach 37 Minuten, er gewinnt den Viertelmarathon mit mehr als vier Minuten Vorsprung. Etwas nach ihm kommt der Sieger des Halbmarathons ins Ziel. T-Roy Brown gewinnt mit knapp 13 Minuten Vorsprung spektakulär nach nicht ganz einer Stunde und 20 Minuten. 

 

Ein Anlass für das ganze Dorf

Dem Organisationskomitee (OK) war es von Anfang an ein Anliegen, dass der RAIFFEISEN Zeininger Halbmarathon kein reiner Sportanlass wird. So konnte ein Aufwärmen mit dem Zeininger Fitness-Anbieter Werkout organisiert werden, das schon vor dem Anlass für Stimmung gesorgt hat und selbst eingefleischte Läuferinnen und Läufer zum Mitmachen angeregt hat. Für das kulinarische Wohl war mit einer Festwirtschaft, geführt von der Männerriege Zeiningen, und einem üppigen Kuchenbuffet der Frauenriege Zeiningen ebenfalls gesorgt. Am Frozen-Yogurt-Stand von EventSponsor konnte man sich an diesem heissen Nachmittag optimal abkühlen. Für die Kleinsten bot der Anlass ebenfalls Unterhaltung. Zwei Hüpfburgen und verschiedene Parcours von Zeininger Vereinen luden zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Die Männerriege Zeiningen war ausserdem bedacht, dass der Anlass nicht schon am Nachmittag zu Ende war. Mit einer Bar war für regen Betrieb bis in die Nacht gesorgt.

 

 

Folgeanlass schon gesetzt 

OK-Präsident Reto Kuoni zeigt sich nach der ersten Durchführung zufrieden. «Wir haben sehr viele positive Rückmeldungen von Läufern erhalten. Sie haben sich für die gute Organisation bedankt», sagt er, «natürlich haben wir auch kleine Mängel in verschiedenen Bereichen festgestellt», sagt Kuoni, «doch das ist für eine Erstaustragung völlig normal.» Das siebenköpfige OK werde sich bald für eine Nachbesprechung zusammensetzen. «Danach geht es aber schon an die Organisation für den Folgeanlass», sagt er. Am Samstag, 20. August 2022, findet der 2. RAIFFEISEN Zeininger Halbmarathon statt.

 


14.08.2021 – Martin Rippstein

Faustball-Sommermeisterschaft 2021 KTV Fricktal: Ultra-Light-Variante statt Vollwertkost

 

Da dieses Jahr die Fricktaler Meisterschaft im Faustball coronabedingt leider nicht im konventionellen Rahmen stattfinden konnte, wurde der Meister in abgespeckter Form gekürt. Das heisst, es gab nicht wie gewohnt einen Meisterschaftsbetrieb mit mehreren Spielrunden und in verschiedenen Stärkeklassen, sondern lediglich ein Finalturnier mit insgesamt 28 Mannschaften aus allen Kategorien. In der Vorrunde wurden Gruppenspiele in insgesamt 7 Gruppen à 4 Mannschaften ausgetragen (jeder gegen jeden innerhalb der Gruppe). Nach der Vorrunde wurde eine Zwischenrangliste mit allen 28 Mannschaften erstellt. Diese Zwischenrangliste ergab die Grundlage für die Einteilung der Finalrunde: R1 bis R8 = spielten um Rang 1 – 8 im KO-System • R9 bis R16 = spielten um Rang 9 – 16 im KO-System • R17 bis R24 = spielten um Rang 17 – 24 im KO-System • R25 bis R28 = spielten um Rang 25 bis 28 in einer einfachen Runde.

Obwohl die meisten Mannschaften in dieser Saison wenig bis keine wettkampfmässigen Spiele vorzuweisen hatten, konnten trotzdem ein paar spannende Partien auf teilweise sehr hohem Niveau verfolgt werden. Die Spielfreude war jedenfalls wegen der lange andauernden Wettkampfabstinenz überall spürbar. Natürlich kam auch die Gemütlichkeit nicht zu kurz.

In den Spielpausen wurde die Kameradschaft gepflegt oder die bestens organisierte Festwirtschaft getestet. Organisiert wurde der Anlass auf den Sportanlagen in Stein vom MTV Münchwilen.

Am Ende des Turnieres standen sich im Finalspiel Herznach 1 und Wittnau gegenüber.

Die Mannschaft der Männerriege Zeiningen konnte erwartungsgemäss nicht mit den besten Teams mithalten, hat aber immerhin die Platzierungsrunden für die Ränge 25 bis 28 für sich entschieden.

Für die Männerriege Zeiningen spielten: Hans Wagner, Peter Jeck, Alex Kohler, Patrick Freiermuth, Sacha Rösch, Daniel Freiermuth und Martin Rippstein.

Download
Rangliste_Finalturnier.pdf
Adobe Acrobat Dokument 19.9 KB

16.07.2021 – Martin Rippstein

Sommerplausch: Aktiv entschleunigt unterwegs mit Pferdekutsche

 

Die Männerriege Zeiningen verharrt auch während der Sommerferien nicht im Standby-Modus. Zwar lässt man es in dieser Zeit punkto Trainingsintensität etwas gemütlicher angehen, aber es wird den Mitgliedern trotzdem etwas geboten.

Der Sommerplausch etwa ist eine jeweils beliebte Aktivität bei den Männerrieglern. Meistens wird er in Form eines Ausflugs in die Region durchgeführt und ist eine willkommene Abwechslung im Jahresprogramm des sehr aktiven Vereins. Und Aktivität muss nicht immer sportliche Leistung bedeuten. Und in der Corona-Zeit haben wir ja sowieso gelernt, uns zu entschleunigen.

In diesem Sinn passte das gewählte Transportmittel ja hervorragend. Die Pferde-Kutsche von Viktor Senn brachte sieben Aktivturner und vier Mitglieder der Pensioniertengruppe im gemächlichen Tempo und einigen Hufschlägen sowie ein paar Schlücken Gerstensaft (nein, gemeint sind hier nicht die Pferde …diese blieben während der Fahrt abstinent und "trocken") und eineinhalb Stunden Reisezeit über Feld und Wiesen nach Rheinfelden.

In der Rheinfelder Altstadt war das Thema "Hochwasser" sehr präsent und insbesondere bei der alten Rheinbrücke eindrücklich ersichtlich. Nach der Wasserstandskontrolle machten sich die "Katastrophen-Touristen" auf zur nahen Bistro-Bar  "Dock 11", wo man sich ein Apéro gönnte. Anschliessend gab es bei Fernando im Restaurant Rössli feine Tapas zur Vorspeise und eine köstliche Paella als Hauptgang. Abgerundet wurde dieses kulinarische Highlight mit einem Café Carajillo (Espresso mit Brandy).

Und weil sowohl die Pferde als auch der Kutscher nicht am Rheinfelder Nachtleben teilgenommen hatten, ging es zur späteren Stunde per Taxi zurück nach Zeiningen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den frischgebackenen Präsi Dani Graf für die Organisation des Sommerplausch-Abends.


02.07.2021 – Martin Rippstein

3-Spiele-Turnier auf Bachtalen - Traditioneller Kleinfeld-Spielspass im Einklang mit Fussball-EM-Public-Viewing

 

Das kleine aber feine 3-Spieleturnier durfte auch in diesem Jahr nicht im Jahresprogramm von Turnverein und Männerriege fehlen. Als einer der wenigen Anlässe konnte dieses Outdoor-Turnier trotz Pandemie wie im 2020 auch in diesem Jahr durchgeführt werden. 

 

Trotz starkem sportlichem Alternativ-Programm mit den Euro-2020-Viertelfinal-Krachern Schweiz-Spanien und Italien-Belgien meldeten sich 26 TurnerInnen aus dem Turnverein, der Männeriege und der Frauenriege für das Plauschturnier an. Alle sehnten sich wieder nach einem Stück "Normalität" im Turneralltag.

 

Die organisierende Männerriege sorgte aber mit dem spontanen Einrichten eines kleinen "Public-Viewings" auf Bachtalen dafür, dass Spielspass und Fernseh-Programm im Einklang stattfinden konnten. Ausserdem wurden die Teilnehmer und die Zuschauer kulinarisch mit Grilladen der Pensionierten-Gruppe verwöhnt. 

 

Unmittelbar nach dem Abpfiff des Schweizer Spiels ging es dann mit dem Turnier los. Die 26 Teilnehmenden Männer und Frauen wurden auf insgesamt sieben Teams à 3-4 SpielerInnen aufgeteilt, wobei immer mindestens eine weibliche Akteurin eingesetzt werden musste.

 

Beim 3-Spiele-Turnier werden Volleyball, Faustball und die etwas weniger bekannte Sportart "Indiaca" auf Mini-Spielfeldern gespielt. Das ursprüngliche Regelwerk wird dabei geringfügig abgeändert. Die kleineren Feldmasse entziehen dem jeweiligen Spiel zwar zwangsläufig etwas die Spieldynamik, dafür ist umso mehr Technik, Gefühl und Filigranität gefragt, was aber wiederum die physikalischen und körperlichen Anlagen der SpielerInnen etwas ausgleicht. Der Spassfaktor bleibt trotzdem oder eben gerade deswegen hoch. 

 

Trotz der Niederlage der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft an diesem Abend trug die gute Stimmung und das gesellige Beisammensein nach dem 3-Spiele-Turnier dazu bei, die Beziehungen der turnenden Vereine Zeiningens untereinander zu festigen und den Zusammenhalt innerhalb der Turnerfamilie zu fördern. 

 

An dieser Stelle herzlichen Dank an alle Teilnehmer und insbesondere an die Organisatoren der Männerriege für die Bereitstellung der Infrastruktur und speziell an die beiden Grilleure Meini und Ruedi.

 


25.06.2021 – Martin Rippstein

83. Generalversammlung der Männerriege Zeiningen

 

Neuer Steuermann: Daniel Graf übernimmt das Ruder und wird Präsident der Männerriege
Ursprünglich war die ordentliche Generalversammlung der Männerriege Zeiningen auf den 5. März angesetzt worden. Die Pandemie-Vorgaben haben dies aber verhindert. Der Vorstand wollte aber unbedingt vermeiden, dass die GV in emotionsloser schriftlicher Form abgehalten werden muss und hat einfach abgewartet. Die jüngsten Entwicklungen mit den Lockerungen der BAG-Vorgaben liessen nun am 25. Juni eine physische Versammlung im Restaurant Taube Zeiningen zu.


Corona-geprägtes Vereinsjahr
Die Pandemie hat auch das Vereinsleben der Männerriege kräftig durchgeschüttelt. Viele gesellschaftliche und sportliche Anlässe konnten gar nicht oder nur in abgeänderter Form durchgeführt werden. Der Vorstand rund um Präsident Peter Jeck war nun speziell gefordert. Es galt, mit einer gezielten Kommunikation die Mitglieder immer auf dem neusten Stand betreffend Massnahmen und Aktivitäten zu halten. In diesen schweren Zeiten ist es besonders wichtig, die Mitglieder bei Laune zu halten, um nicht Vereinsaustritte zu provozieren. Vor allem unser Technischer Leiter Daniel Graf und sein Leiterteam waren jetzt gefragt. Es entstanden neue Trainingsformen wie z.B. die "Zeiniger Berg-Challenge", bei welcher wir einfach das ursprüngliche Trainingsgelände "Brugglismatt" in die umliegenden Zeininger Wälder verlegten und im "Schnellmarschtempo" Hügel erklommen. Auch spontane Aktivitäten wie Spaziergänge nach Möhlin wurden durchgeführt. Der sonst schon sehr gute Zusammenhalt in der Männerriege Zeiningen wurde dadurch noch weiter gestärkt. Trotzdem wäre es wünschenswert, wenn möglichst alle Anlässe aus dem Jahresprogramm 2021 planmässig stattfinden könnten.
Auch unser Kassier Urs Freiermuth bekam die Ausnahmesituation durchaus zu spüren. Obwohl viele Einnahmen wegen den ausgefallenen Anlässen wie Faustballrunden, Zeiniger Märt usw. fehlten, hielt sich aus denselben Gründen die Ausgabenseite entsprechend in Grenzen. Aber ein vernünftige Budgetierung ist in solchen Zeit einfach nicht möglich.


Muationen im Vorstand und bei übrigen Chargen
Und sowieso: nichts ist ja bekanntlich konstanter als Veränderungen: So hat der Verein auch Mutationen in der Vereinsführung zu bewältigen: Peter Jeck trat nach 10 Amtsjahren als Präsident zurück. Für seine Verdienste rund um den Verein wurde er als neues Ehrenmitglied ernannt. Er wird durch den vorstandserfahrenen bisherigen Technischen Leiter (Oberturner) Daniel Graf ersetzt. Neuer Oberturner wird Dieter Hofer. Auch Aktuar Martin Rippstein gab seine Charge nach 7 Jahren ab. Seinen Sitz im Vorstand übernimmt Hansjakob "Jöggi" Schärer.
Der neue Vorstand der Männerriege Zeiningen setzt sich somit wie folgt zusammen:
Daniel Graf, Präsident; Dieter Hofer, Technischer Leiter; Hansjakob "Jöggi" Schärer, Aktuar; Urs Freiermuth, Kassier; Martin Tschopp, besondere Aufgaben.
Nach 8 Jahren Tätigkeit wurde ausserdem Hans Wagner turnusgemäss als Revisor durch Sacha Rösch ersetzt. Roland Guthauser wird als Revisor bestätigt.
Die Geschicke der Penisoniertengruppe werden weiterhin von Meinrad Schibli und Ruedi Urben übernommen.
Dass die Männerriege Zeiningen ein sehr lebendiger und initiativer Verein ist, zeigt sich erfreulicherweise auch im Mitgliederbestand: Daniel Bernet, Patrick Freiermuth und Daniel Grüter konnten mit grossem Applaus als neue Aktiv-Männerriegler begrüsst werden.


Herzlichen Dank!
Der scheidende Präsident Peter Jeck richtig zum Abschluss an diese GV und seiner Amtszeit noch einen Dank an alle, die sich in irgendeiner Form zum Wohle der Männerriege Zeiningen eingesetzt haben. Und Tagespräsident Meinrad Schibli gibt diesen Dank natürlich sehr gerne an Peter Jeck zurück.


15.10.2020 – Martin Rippstein

17. Faustball-Schlurpencup in Zeiningen

 

Männerriege Münchwilen mit weisser Weste zum Turniersieg
Die Männerriege Münchwilen gewinnt in souveräner Manier und ohne Punktverlust den diesjährigen «Schlurpencup».
Bereits zum 17. Mal wurde dieses Freundschafts-Turnier ausgetragen. Mit diesem Anlass werden einerseits die guten freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Männerriegen Wallbach, Münchwilen, Oeschgen und Zeiningen gepflegt. Andererseits ist das Faustball-Traditionsturnier auch eine willkommene Trainingsmöglichkeit unter Wettkampfbedingungen, insbesondere in dieser Pandemiezeit. Die Männerriege Wallbach konnte in diesem Jahr leider keine Mannschaft stellen. Um das Teilnehmerfeld von ursprünglich vier Mannschaften wieder zu komplettieren, hat die organisierende Männerriege Zeiningen zwei Teams gestellt. Bis auf weiteres respektive bis die Wallbacher wieder eine Mannschaft bilden können, wird jeweils der Gastgeber-Verein zwei Teams stellen.
Die Münchwiler liessen von Anfang an nichts anbrennen. Einzig im ersten Satz gegen Zeiningen 2 wurden sie echt gefordert. Alle übrigen Spiele respektive Sätze waren eine sichere Beute der Männerriege Münchwilen. Der Schlurpen-Wanderpokal – eine Trophäe in Form eines Faustballschuhes – wandert somit vom diesjährigen Gastgeber Zeiningen, welcher die Austragung 2019 gewonnen hatte, nach Münchwilen. Die Männerriege Münchwilen wird den Titel im nächsten Jahr als Heimmannschaft verteidigen können.
Während dem ganzen Spielbetrieb und auch beim kulinarischen Teil wurde das Corona-Konzept konsequent umgesetzt und von den anwesenden Personen auch strikt eingehalten. Natürlich litt das gemütliche Beisammensein nach dem Turnier etwas unter den Massnahmen, weil alle Vereine an einen separaten Tisch sitzen mussten. Aber die Verantwortung für die Gesundheit aller Beteiligter in der speziellen Situation geht eindeutig vor.
Die Männerriege Zeiningen und ihr Küchenteam haben jedenfalls alles gegeben und mit ihren Speck- und Käse-Brättli einen wichtigen Beitrag zu einem geselligen Rahmen geleistet.


Rangliste (je 3 Spiele à 2 Sätze): 1. MR Münchwilen (12 Punkte), 2. FB Oeschgen (6), 3. Männerriege Zeiningen 2 (4), 4. Männerriege Zeiningen 1 (2)


13.09.2020 – Daniel Freiermuth

1-tägige Turnfahrt vom 13. September 2020 - Höhenschwindel und Trotti-Spass

 

Das Jahr 2020 wird in besonderer Erinnerung bleiben, ebenso auch die abgespeckte Turnfahrt, welche Corona bedingt anstelle der ursprünglich geplanten 2-tägigen Reise durchgeführt wurde.
Absagen oder doch durchführen und wen ja in welchem Rahmen? Den Organisatoren wurde im Vorfeld sicher einiges abverlangt:  Man entschied sich fürs zweite, immer in der leisen Hoffnung, dass das blöde «C» nun kein Strich mehr durch die Planung machen würde.

Der Tag war gekommen und so versammelten wir uns an einem herrlichen Sonntagmorgen bei der Firma Almatechnik. Abgemacht war 08.00, was die Meisten auch einhielten, bis auf unseren Oberturner, welcher sich einen längeren Schönheitsschlaf gönnte.

An jenem Morgen hätte man auch ein wenig älter aussehen dürfen, denn schliesslich hatte auch unser gelber Postauto-Oldie schon den einen oder anderen Liter "Most" vernichtet.

Als wir dann fast komplett waren, begrüsste uns Marcel Suter von Oldie-Reisen Herznach mit seinem gelben 175 PS starken "Long Vehicle". Im Bus hatte es genügend Platz, sodass es kein Gedränge um freie Fensterplätze gab. Nun tuckerten wir los mit unserem „Dü-Da-Doo“ Richtung Mumpf, wo wir dann auch noch die restlichen zwei Männerriegler auf unsere Reise mitnahmen.

Weiter gings Richtung Stein, Laufenburg und Sulz in gemächlichem Tempo voran. Ans zeitliche Aufholen war vorerst nicht zu denken, schliesslich hatten wir es ja auch nicht pressant (gäll Waldi).
Bei gewissen Rieglern hatte es langsam aber sicher der leere Magen pressant, hatte uns doch das OK im Vorfeld noch mitgeteilt, dass wir unterwegs bald Frühstücken werden.

Als die Strassen immer steiler und kurviger und unser Oldie immer langsamer wurde, vertrauten wir voll und ganz auf die Fahrkünste unseres Chauffeurs und dass wir es hoffentlich direkt ohne Halt bis ans Morgenbuffet schaffen werden. ("Top, die Wett gilt!")
Schliesslich waren wir ja auf einer Turnfahrt und nicht auf einer Wanderfahrt.

Wette geschafft! Beim Chaisacher-Hof angekommen, hiess es für alle austeigen. Insgeheim freute sich nun schon jeder auf ein feines Buurezmorge in der Scheune. Doch die Vorfreude blieb von kurzer Dauer. Wieder Boden unter den Füssen, teilte uns Waldi mit, dass wir noch nicht am Ziel seien und wir den Rest zu Fuss weitergehen werden.
Alles Stänkern nützte nichts, da eilte uns Waldi wie ein Pfeil Richtung Chaisacherberg voraus und wir hinterher.

Jeder, der schon mal auf dem Berg war, wusste: Dort oben gibt es keine Beiz! Also Herrgott nochmal, wo gibt‘s das versprochene Frühstück?

Beim Aufstieg zeigte sich die Herbstsonne schon von ihrer positiven Seite, sodass sich neben dem Hunger mittlerweile auch die ersten Schweisstopfen dazugesellten.
Der Berg rief, doch ausser bei Waldi (plus seinem Bodyguard) ging es beim Rest nur sehr schleppend voran. Ob das wohl am fehlenden Frühstück lag?

Wenigstens hatte der Herrgott Erbarmen mit uns, wie aus dem nichts standen wir auf einmal vor weissgedeckten Tischen. Da war es, unser langersehntes „Zmorge“.
Ein Frühstücks-Buffet voller frischer Köstlichkeiten, alles was das Herz begehrt, genossen wir bei toller Aussicht.

Nachdem sich nun alle ausgiebig gestärkt hatten, ging es für die schwindelfreien die letzten paar Meter zu Fuss hinauf zum Aussichtsturm (Cheisacher 698 m.ü.M.). Dort wurden sie dann auf der obersten Plattform mit einer atemberaubenden Rundsicht auf die Alpen, den Schwarzwald und die Vogesen belohnt.

Die nicht schwindelfreien genossen Ihre mikrofreie Zeit bei einem bernsteinfarbigen Wasser. Nach erklommenem Turm gönnten sich auch die Turmbesteiger einen kleinen Mutstropfen. Ob sie schon eine Vorahnung auf die bevorstehende Abfahrt hatten?

Währenddessen erzählte uns Cornel Wissenswertes über die Entstehung des „Cheisacher- Turms“ und dessen Geschichte.
(Kurzer Auszug. Der Trägerverein hat den filigranen Holzturm im Jahre 2010 errichtet. Er steht genau an der Stelle, wo vor bald 100 Jahren bereits ein Turm der Eidg. Landestopografie für Vermessung und Beobachtungszwecke erbaut wurde.)

Nun stand die Hauptattraktion bevor: der Trottinett-Plausch. Trottinett fahren scheint auch bei Erwachsenen wieder in zu sein. Die Vorfreude war riesig. Nach einer kurzen Instruktion - Safety Frist - ging es talwärts Richtung Ampfernhöhe.
Jeder in seinem Tempo, musste doch der eine oder andere erst wieder das Vertrauen in das „Trotti“ finden, da die Jugendjahre ja schon ein Weilchen her sind.
Meter um Meter stieg das Vertrauen in die „Trottis“ und so kam es auch, dass die Oldies immer mutiger wurden und es ordentlich flitzen liessen. Der eine oder andere verspürte sogar ein Hauch von Adrenalin.

„A propos“ Adrenalin: Das Motto unserer Reise hiess zwar ursprünglich „Affengeile Reise“, was aber nicht bedeutet, dass man sich wie ein Affe am Trotti-Lenker festklammern soll (Gäll Andi).

Sennhütte sei Dank konnte sich Cornel endlich um die defekten „Affen-Lenker“ und wir um unseren Durst kümmern (Danke den beiden Danis).
Was nicht geplant ist, gibt zwangsläufig zeitlichen Stress bei den Organisatoren und den galt es wieder aufzuholen und zwar mit einer Abkürzung quer durch den Wald.
Zum Glück hatten wir keine normalen Strassen-Trottis, sondern die Downhill- Flitzer gemietet, womit man fast jedes Gelände meistert!

Cornel rief in die Runde: „Durch diese Hohle Gasse müsst ihr fahren“, “äh, also ich sehe vor lauter Bäume keine Gasse!“

Nun galt es, vollste Konzentration zu bewahren, schliesslich wartete die härteste Prüfung auf uns. So nahmen wir die Abkürzung einzeln in Angriff und jeder schlitterte sich durch die zum Teil sehr engen Platzverhältnisse. Mal gekonnt, mal mit Glück.
Bis auf ein paar Schürfungen, jene am Unterboden, blieben alle bei dieser anspruchsvollen Abfahrt unverletzt.

Bergsteiger feiern Gipfelstürme, wir unverletzte Abfahrten. So machten wir einen geplanten Halt, wo wir uns „es Einerli“ gönnten, welches von Cornel offeriert wurde.

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es weiter talwärts Richtung Bözen zum Restaurant Bären, wo unser gelber Oldie sehnlichst wartete. Doch aus einem gemütlichen Ausrollen ins Dorf hinunter wurde leider nichts.
Schon nach wenigen Metern hiess es noch ein letztes Mal runter vom Trotti und zu Fuss den langen Gegenhang hinauf marschieren. Was dann auch dazu führte, dass die konditionell Stärkeren sich leicht absetzen konnten, immer im Glauben, schon den richtigen Weg zu wissen. Was prompt bei der nächsten Verzweigung schief ging (Gäll Andi).
Doch letztendlich kamen alle heil beim Bären an.

Nach der Trotti-Abgabe reichte es schnurstraks für ein Blondes und schon mussten wir wieder weiter. Der Oldie fuhr uns mittlerweile im Cabrio-Style weiter Richtung Herznach, wo auf uns eine angenehme Abkühlung wartete. Dort angekommen, tuckerten wir mit der alten Bergwerkbahn zum Stollen hoch, welche liebevoll durch den «Verein Eisen- und Bergwerke (VEB)» gewartet und betrieben wird.
Ruth erzählte uns etwas über ihren Verein und ihrer zweiten Liebe, dem Bergwerk. Nebst den spannenden Geschichten gab es auch interessantes zu bestaunen, wie das kleine Naturwunder, dem Ammoniten-Friedhof.

Vom 165 Mio. Jahre alten Meeresboden ging es zurück in die Wärme zu einem kleinen Apéro.

Mit einem Haufen Zopf im Bauch ging es dann für die Fussgänger, die Pensionierten und die Stöppler weiter Richtung Wölflinswil, wo der Chef-Grilleur vom Drachenstübli auf uns wartete. Wie Drachen stürzten wir uns dann auch auf die ersten Fleischplatten, als wären es die letzten! Das Drachenspiel wiederholte sich, bis irgendwann bei allen der Hunger gestillt war. Nur unser Oberdrache grillierte munter weiter…. Bei so viel Fleisch glaube ich, dass unsere Muskeln heute noch davon zerren.

Bei Dunkelheit brachte uns dann der Oldie wieder sicher nach Zeiningen zurück, wo wir den Abend beim Geburtstagskind Urs mit einem „Schlumbi“ ausklingen liessen.

Herzlichen Dank an Waldi und Luki für die tadellose Organisation. Es hat grossen Spass gemacht.

Daniel Freiermuth

 


03.07.2020 – Martin Rippstein